The Works and Days
(of Tayoko Shiojiri in the Shiotani Basin)
Die wichtigste Regel in der Landwirtschaft: Mach dir keine Hoffnungen, dass der Boden es dir leicht macht. Er verlangt dir alles ab.
THE WORKS AND DAYS ist der zweite Spielfilm der Regisseure C.W. Winter und Anders Edström, entstand in einer Drehzeit von 27 Wochen, verteilt auf 14 Monate, in einem 47-Seelen-Gebirgsdorf in der japanischen Präfektur Kyoto. Das achtstündige Werk beschreibt Arbeit und Mußestunden einer Bäuerin, stellt eine Familie, eine Region und eine Klangwelt vor und macht, während die Jahreszeiten ineinander übergehen, das Vergehen der Zeit erlebbar. Ein Film, der den Menschen Raum gibt, ihnen in Ruhe zuhört und selbst wie eine Landschaft wird, die sich ihnen anpasst; ein Film wie Vergils „Georgica“ (allerdings in fünf statt vier Büchern), in dem Hauptdarstellerin Tayoko Shiojiri das fiktionale Geschehen und die Trauer um einen tatsächlichen Verlust auf herzzerreißende Weise verbindet.
Festivals: Berlinale, 1. Preis der Sektion Encounters, 2020
Auftraggeber: General Asst. und Silver Salt Films, USA / Schweden / Japan / Vereinigtes Königreich
Form: Featurefilm: 480 min
Services: Colorgrading, DCP-Mastering