Berlinale 2017 – Weltpremiere für DREAM BOAT

wir freuen uns sehr, dass die im Januar bei uns fertiggestellte Produktion der Gebrüder Beetz am 11.02. auf der Berlinale seine Weltpremiere feiert.

zu sehen in Panorama Dokumente am:
Sa 11.02. 14:45, So 12.02. 14:00, Fr 17.02. 12:30 und Sa 18.02. 20:00

Produktion: Gebrüder Beetz Filmproduktion
Regie: Tristan Ferland Milewski
Studio Mitte: Mischung & Sounddesign, Colorgrading, VFX/Effekte, DCP-Erstellung

Eine Woche auf einem Kreuzfahrtschiff, mit Partys, Spaß und neuen Freundschaften: Es handelt sich um eine exklusiv schwule Reisegesellschaft und Themen wie Identität, Körperlichkeit und die Suche nach Sex spielen eine besondere Rolle. Jeden Abend fordert ein neues Motto die Passagiere zu extravaganten Verkleidungen und knappen Outfits heraus, doch in den Kabinen geht es auch unter die Oberfläche, und ganz Privates kommt zutage. So will der junge Pole Marek als Mensch akzeptiert und geliebt werden, und nicht wegen seines gestählten Körpers. Dipankar aus Indien, der erst seit kurzem zu seiner Homosexualität steht, und der Palästinenser Ramzi nutzen den Freiraum aus, den sie aus den homophoben Gesellschaften ihrer Heimatländer nicht kennen. Der HIV-positive Martin reflektiert über Hedonismus, während Philippe aus Frankreich das Treiben auf dem Boot abgeklärt aus seinem Rollstuhl beobachtet. In seinem Kinofilmdebüt gelingt Regisseur Tristan Ferland Milewski ein Blick hinter die Kulissen einer zunächst oberflächlich erscheinenden Welt. Er baut mit Witz eine Nähe zu den Männern auf, die offen über schwules Begehren, freie Liebe und ganz altmodische Zweierbeziehungen reden.

 

 

 

Berlinale 2017 – Weltpremiere für OSKARS AMERIKA

Abgemischt! Wir freuen uns, dass der norwegisch-schwedische Kinderfilm Oskars Amerika am 15. Februar im Rahmen der diesjährigen Berlinale (Generation Kplus) seine Premiere feiert.

„Ich will nach Amerika mit dir und Horsie. Denn du bist der Einzige, der die Wahrheit sagt.“

In seinem anrührenden Spielfilmdebüt über eine außergewöhnliche Freundschaft vor dem Hintergrund einer zerrütteten Familie finden sich Motive und Figuren aus Torfinn Iversens Kurzfilm Levis Hest (Generation 14plus, 2012) wieder. Oskars Traum, die Ferien mit seiner Mutter zu Pferd in der Prärie zu verbringen, stößt auf dumpfe Realität, als sie ihn über den Sommer bei seinem mürrischen Großvater abliefert. Die Mutter muss zuerst alleine nach Amerika, um einen Job zu finden. Oskars einziger Freund wird der Außenseiter Levi, der mit seinem Pony spricht. Als Levi ins Heim soll und Oskars Mutter nicht zurückkommt, fassen die beiden einen Plan: Mit dem Boot von Levis Urgroßvater werden sie über den Atlantik nach Amerika rudern.

Production Company: Original Film AS, Tromso
Director: Torfinn Iversen
Studio Mitte: Videoediting-Facilities, ReRecording: Jörg Höhne, DCP-Mastering, 2K

 

Berlinale 2017 – Berlin Rebel High School, Lola-Reihe

Der Dokumentarfilm von Alexander Kleider läuft in der Reihe der Deutschen Filmakademie, in der die für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis vorausgewählten Filme gezeigt werden.
am 14. Februar, Zoo Palast, 10 Uhr

Versteckt in einem Berliner Hinterhof befindet sich die wohl verrückteste Schule Deutschlands. Kein Rektor, keine Noten, kein Klassensprecher. Der Film folgt Alex, Mimy, Lena und Hanil, die eines gemeinsam haben: Alle sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule ohne Mobbing und Leistungsdruck beschließen sie ihrem Leben eine Wendung zu geben. Sie wollen den höchsten deutschen Schulabschluss machen, das Abitur. Während ganz Deutschland über frustrierte Eltern und erschöpfte Lehrer lamentiert, macht dieser Film Hoffnung. Durch die teilweise erschreckenden Schulbiografien der Heranwachsenden zeigt er aber auch schonungslos die Schwachstellen unseres Bildungssystems.

Dokumentarfilm, 90min, Deutschland 2016
Produktion: Dok-Werk Filmkooperative
Regie: Alexander Kleider
Studio Mitte:  Audiopostproduktion, Sounddesign: Karl Gerhard, Mischung: Jörg Höhne, Bildpostproduktion: Colorgrading, DCP-Erstellung, Deliveries, Colorist: Christine Hiam

Gewinner Publikumspreis beim AUSTIN FILM FESTIVAL 2016
Vorauswahl DEUTSCHER FILMPREIS 2017
Prädikat besonders wertvoll FILMBEWERTUNGSSTELLE WIESBADEN