Ausstellung: „Jüdisches Berlin erzählen. Mein, Euer, Unser?“

Zum vielfältigen Anlass 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, 350 Jahre Neugründung Jüdische Gemeinde zu Berlin und 25 Jahre Eröffnung des Centrum Judaicum zeigt die Neue Synagoge Berlin die Ausstellung „Jüdisches Berlin erzählen. Mein, Euer, Unser?“. Entstanden ist ein Mosaik aus Erzählungen, Erfahrungen und Emotionen – ein Geschichten-Kaleidoskop, in dem uns Berliner*innen an »ihrem jüdischen Berlin« teilhaben lassen, mit zahlreichen Objekten, privaten Leihgaben, Kunstwerken, Briefen und Fundstücken.
Der Ausstellungsentwurf stammt vom Gestaltungsbüro Frey&Aichele.
Ute Aichele produzierte mit Studio Mitte die Medieninstallationen, für die die Protagonisten ein halbes Jahr filmisch begleitet wurden.

Im Zentrum der Ausstellung steht die künstlerische Videoinstallation „Kaleidoskop auf Augenhöhe“. In Lebensgröße tritt man hier den Protagonisten auf fünf hochformatigen Großdisplays gegenüber und wird in deren jeweilige Umgebung förmlich mit hineingezogen. 
Ein Spiel aus Hoch-und Querformaten, Fragmenten und Leerstellen und zu einem neuen Gesamtbild komponierten Einzelbildern. Zehn visuell völlig neu erzählte Geschichten „Jüdisches Berlin von 1800 bis heute“.

Preis: Die 5-Monitor-Installation wurde mit dem intermedia Golden Globe in der Kategorie Marketing and Promotions / Introducing Institutions 2022 ausgezeichnet

Idee und Konzeption: FREY+AICHELE
Regie und Montage: Ute Aichele
Kamera: Axel Schneppat
Ton: Alexander Geißler
Colorartist: Benjamin Packer
Motiondesign: Lena Dickmann
Sounddesign: Jonas Schüler
Mastering: Steffen Görner
Technische Planung: Jörg Höhne

Studio Mitte: Produktion & Medientechnik

Ausstellung: Centrum Judaicum, Oranienburgerstr. 28-30, 10117 Berlin, 14.12.2021-14.06.2022
Weitere Informationen unter:
centrumjudaicum.de

„Mein gestohlenes Land“ – Preis für die beste Filmmusik!

Der neue Kino- Dokumentarfilm von Marc Wiese, produziert von Oliver Stoltz/ Dreamer Joint Venture Filmproduktion, feiert auf dem International Film Festival CPH:DOX in Kopenhagen am 28. März 2022 seine Weltpremiere. Zudem gewann die Produktion den Deutschen Dokumentarfilm-Preis in der Kategorie Musik! Der Film hat seine Deutschland-Premiere auf dem Dokfilmfest in München am 8. Mai 2022.

Die Jury begründete ihre Wahl mit den folgenden Worten:
Die Musik von Alva Noto verleiht dem Kampf eines Bergdorfes auf subtile Weise eine intensive Kraft, akzentuiert das verstörende Thema des Films feinfühlig und präzise – und bringt uns oft näher heran, als uns lieb ist. Nah, aber nie distanzlos setzt sie aus und hält sich zurück, wenn die Bilder und Aussagen der Protagonisten für sich sprechen. In ihr spiegeln sich die dunklen Schatten wie die aufkeimenden Hoffnungsschimmer des gemeinschaftlichen Widerstandes.“

Sounddesign und Mischung: das Team von Studio Mitte Audio

Wir gratulieren allen Beteiligten!

Weitere Informationen zur Preisverleihung hier:
www.dokfest-muenchen.de

Finaler Feinschliff: „Zwischensaison“

„Zwischensaison“, eine Dokumentation der münchner Regisseurin Tina Tripp, erzählt den Werdegang von vier Azubis aus Ostvorpommern im Bereich der Gastronomie, welcher von der Corona-Pandemie stark beeinflusst wurde.

Studio Mitte MV übernahm für dieses Kino- Dokumentarfilmprojekt in Zusammenarbeit mit der StudioNord Filmgenossenschaft die Bild- und Tonpostproduktion.

Ob die vier Auszubildenden ihre Lehre schaffen und wohin es sie dann verschlägt, könnt ihr schon bald sehen.

Bildpostproduktion, Sounddesign und Mischung: Das Team von Studio Mitte MV in Zusammenarbeit mit Studio Mitte Audio undVideo.

Weitere Informationen zum Film findet ihr hier:
www.inselfilm.de