Filmfest München – Welturaufführung TIGERMILCH

Wir freuen uns, dass TIGERMILCH auf dem diesjährigen Filmfest München Premiere feiert!
am 23.06.2017 um 16:00 Uhr im Mathäser Kino.

Inhalt: Nini (Flora Li Thiemann) und Jameelah (Emily Kusche), 14 Jahre alt und Freundinnen seit ihrer Kindheit, sind auf dem Sprung ins Leben und doch eigentlich schon mittendrin. Nini, die Deutsche, und Jameelah mit dem irakischen Pass und dem brennenden Wunsch Deutsche zu werden. Sie sind unzertrennlich und unbesiegbar, gehen zusammen zur Schule, rebellieren mal mehr und mal weniger und mixen sich in der Pause ihr Lieblingsgetränk auf dem Klo: TIGERMILCH, eine köstliche Mischung aus Milch, Maracujasaft und Mariacron. In den nächsten Wochen soll über den Einbürgerungsantrag von Jameelah und ihrer Mutter (Narges Rashidi) entschieden werden. Aber erst mal ist Sommer in Berlin und bald Ferienbeginn. Die Mädchen streifen durch die Stadt, verlieben sich im Freibad und spielen Wörter knacken: Nachtschicht/Nacktschicht, Luftschutz/Lustschutz. In diesem Sommer soll „es“ passieren und sie üben für den Ernstfall „auf der Kurfürsten“, da, wo die Professionellen stehen. Als sie eines Nachts auf dem Spielplatz der Siedlung einen Liebeszauber veranstalten, werden sie Zeugen eines Mordes. Und plötzlich steht alles still – ihre Pläne, ihre Zukunft, ihr Leben.

TIGERMILCH erzählt eine intensive und zutiefst berührende Coming-of-Age-Geschichte mit Grenzüberschreitungen. Das Drehbuch schrieb die Regisseurin Ute Wieland (FRECHE MÄDCHEN 1 + 2, FC VENUS) nach dem gleichnamigen Romandebüt von Stefanie de Velasco. Die Hauptdarstellerinnen Flora Li Thiemann (GLÜCK, NELLYS ABENTEUER) als „Nini“ und Newcomerin Emily Kusche als „Jameelah“ zeigen eine beeindruckende Leistung auf der großen Leinwand.

TIGERMILCH ist eine Produktion der Akzente Film von Susanne Freyer in Co-Produktion mit Constantin Film und Sima Film.
Executive Producer sind Martin Moszkowicz und Oliver Berben.
Studio Mitte war für die Bildpostproduktion verantwortlich.

Kinostart Berlin Rebel High School

BERLIN REBEL HIGH SCHOOL startet ab 11. Mai bundesweit mit 40 Kopien im Kino.
In Berlin läuft er im International, im Delphi und im Capitol.

Der Dokumentarfilm von Alexander Kleider startete erfolgreich auf mehreren Festivals (Publikumspreis Austin Filmfestival, Wettbewerb Filmfest München, Wettbewerb Filmfest Schwerin) und wurde für den Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm nominiert.
Studio Mitte hat die Postproduktion gemacht
Mischung: Jörg Höhne
Sounddesign: Karl Gerhard
Koordination Postproduktion: Ute Aichele
Colourgrading, DCP-Erstellung
Colourist: Christine Hiam
Technischer Support: Jens Vormann, Steffen Görner

Zum Film: Versteckt in einem Berliner Hinterhof, befindet sich die wohl verrückteste Schule Deutschlands. Kein Rektor, keine Noten, kein Klassensprecher. Diese Schule wird von den Schülern selbst verwaltet. Sie bezahlen ihre Lehrer selbst, bestimmen was sie lernen wollen und entscheiden basisdemokratisch. Es klingt wie eine schräge Utopie – doch schon seit vierzig Jahren ist der Traum Realität. „BERLIN REBEL HIGH SCHOOL“ ist der erste Film über das faszinierende Projekt. Der Film begleitet vier Schüler die eines vereint: sie kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule ohne Mobbing und Leistungsdruck, beschliessen sie ihrem Leben eine Wendung zu geben. Sie wollen den höchsten deutschen Schulabschluss machen – das Abitur. Drei Jahre haben sie Zeit, eine neue Form des Lernens zu entwickeln.
BERLIN REBEL HIGH SCHOOL gibt Einblick in ein radikal anderes Schulsystem und macht Hoffnung – durch die teils schockierenden Schulbiografien der Schüler zeigt er nicht nur die Schwachstellen unseres Bildungssystems, sondern auch Möglichkeiten, diese zu überwinden.

27. Filmkunstfest Schwerin – Studio Mitte verleiht Preis für die beste Tongestaltung

zum siebten Mal in Folge vergibt Studio Mitte Jahr den Preis für die beste Musik-und Tongestaltung.
Dieser geht an Claudio Demel (Original-Ton, Sound-Editor), Bernhard Köpke (Ton) und Annagemina (Musik) für den wunderbaren Spielfilm „Die Tochter“, der auch den Hauptpreis „fliegender Ochse“ für den besten Spielfilm gewinnt.

Begründung der Jury:
Die bild-und tongealtige Exposition des Films entführt uns in die emotionale Welt eines Kindes, dessen Leben seit der Trennung seiner Eltern aus der Bahngeworfen wurde. das Sounddesign wurde des Teams um Claudio Demel und die Musik von Annagemina erzählen uns viel über den Seelenzustand eines kleinen Mädchens, ihren Verlustängsten und inneren Dämonen. Wir werden von der Musik und den Klängen ergriffen, die das großartige Spiel der Dartsteller unterstützen und um eine eigenständige Ebene erweitern.

Kinospielfilm, 103 min, Deutschland 2017
Regie und Drehbuch: Mascha Schilinski.
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg, Filmuniversität Babelsberg

Inhalt des Films:
Die siebenjährige Luca (Helena Zengel) testet nach der Trennung ihrer Eltern ihre Grenzen sorgfältig aus. Bisher war sie die kleine Prinzessin für ihren Papa Jimmy (Karsten Antonio Mielke), der ihr nichts abschlagen konnte. Nach der Trennung versuchen sowohl Papa als auch Tochter mit der ungewohnten neuen Situation klarzukommenen, dabei wird die kleine Luca schnell zum Bindeglied zwischen Jimmy und seiner ehemaligen Partnerin Hannah (Artemis Chalkidou) degradiert. Das Mädchen weiß seine neue Position allerdings geschickt auszunutzen und manipuliert seine Eltern nach Belieben.
DIE TOCHTER läuft bereits seit Februar in ausgewählten Kinos.